ACHTUNG! Mögliche Spoiler!
Die folgenden Charakterprofile enthalten Informationen über Hintergründe, Beziehungen und Entwicklungen aus Echos der alten Welt sowie teilweise aus der Fortsetzung Der Weg des Schattenwanderers. Wenn du die Geschichte unvoreingenommen erleben möchtest, solltest du zuerst die Romane lesen.
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Nox, der Schattenwolf
Herkunft: unbekannt
Wesen: Schattenwolf
Rolle: ehemaliger Wächter · Tyróns und Dantalions Begleiter
Nox ist ein uralter Schattenwolf und war einst Wächter der Höhle, die zum alten Dorf der Dämonen führte. Jahrhunderte erfüllte er diese Aufgabe, bis selbst ihm langweilig wurde.
Seine spätere Begegnung mit Tyrón und Dantalion beginnt eher zufällig, entwickelt sich aber zu einer Verbindung, die wesentlich tiefer reicht, als Nox vermutlich freiwillig zugeben würde.
Er ist intelligent, zynisch und mit einem ausgesprochen trockenen Humor gesegnet. Nox kommentiert Situationen gern mit bissigem Spott und wirkt häufig so, als wäre ihm das Schicksal aller anderen vollkommen gleichgültig. Das Gegenteil ist der Fall. Hinter seinem Sarkasmus verbirgt sich enorme Loyalität.
Gut zu wissen: Nox kann sich in Schatten verbergen und aus ihnen hervortreten. Und obwohl er ein uraltes magisches Wesen ist, kann er außer Runen offenbar nicht lesen. Ein Umstand, den Tyrón gelegentlich zu seinem eigenen Vergnügen vergisst.


Tyrón, der Verlorene von Elanor
Volk: zunächst Mensch
Rolle: Soldat · Dantalions Schüler · Magier · später Schattenschlichter
Tyrón wächst in einfachen Verhältnissen als Sohn eines Soldaten auf. Zu Beginn seiner Geschichte ist er ein junger Rekrut, der häufig an sich selbst zweifelt und noch nicht weiß, welchen Platz er in der Welt einnehmen soll. Gleichzeitig besitzt er einen ausgeprägten Sinn für Loyalität.
Er ist immer bereit, für die Menschen einzustehen, die ihm wichtig sind. Im Laufe seiner Reise wird aus dem unsicheren Rekruten ein entschlossener Krieger, der zunehmend lernt, seinen eigenen Entscheidungen zu vertrauen.
Doch Tyróns Geschichte geht weit über die eines gewöhnlichen Soldaten hinaus. Nach einer eigentlich tödlichen Verletzung verändert Gremorys Medaillon seinen Körper und erweckt etwas, das seit Generationen in seiner Blutlinie verborgen lag: In Tyrón vereinen sich menschliches, elfisches und dämonisches Erbe. Seine körperlichen Fähigkeiten und seine Verbindung zur Magie verändern sich dadurch grundlegend.
Mit der Zeit löst er sich auch aus der Rolle des Schülers. Er beginnt, seinen eigenen Weg zu suchen, baut gemeinsam mit Nox eine alte Bibliotheksruine wieder auf und sammelt dort Wissen, Runen und Aufzeichnungen.
Gut zu wissen: Tyrón entwickelt sich später zum sogenannten Schattenschlichter – jemandem, der dort auftaucht, wo Konflikte festgefahren sind, nach der Wahrheit sucht und anschließend wieder verschwindet.


Dantalion, der zwischen Licht und Schatten
Volk: Dämon
Rolle: Magier · Tyróns Mentor · Oberhaupt der Dämonen
Dantalion ist ruhig, überlegt und besitzt eine enorme Selbstbeherrschung. Gewalt ist für ihn kein Selbstzweck. Er lehrt mit Geduld und ist überzeugt, dass Wissen und Erkenntnis langfristig mächtiger sein können als rohe Stärke.
Doch seine Sanftheit sollte nicht mit Schwäche verwechselt werden:
Wenn es keinen anderen Ausweg gibt, ist Dantalion bereit zu kämpfen und zu töten.
Als Sohn des ehemaligen Oberhauptes der Dämonen trägt er ein Erbe, das er sich nie ausgesucht hat. Gleichzeitig fühlt er sich seinem Volk zutiefst verpflichtet. Aus diesem Verantwortungsgefühl entsteht ein ständiger Konflikt zwischen seinen eigenen Wünschen und der Rolle, die andere in ihm sehen.
Dantalion wird für Tyrón weit mehr als nur ein Lehrer. Ihre Beziehung verändert sich mit der Zeit, bis Dantalion selbst anerkennt, dass Tyrón nicht länger sein Schüler ist und seinen eigenen Weg finden muss.
Gut zu wissen: Obwohl Dantalion selbst an seiner Rolle zweifelt, betrachten die Dämonen von Erebos ihn weiterhin als ihren Herrscher. Während seiner Abwesenheit hält Marax dort die Ordnung aufrecht.


Keylam Arthos, der König mit dem Herzen eines Abenteurers
Volk: Mensch
Rolle: König von Navarus
Ehefrau: Lizzy
Keylam Arthos trägt die Verantwortung für ein ganzes Königreich, obwohl ein Teil von ihm am liebsten selbst hinausziehen und die Welt entdecken würde.
Er ist neugierig, offen für Neues und möchte verstehen, was jenseits seiner Burgmauern geschieht. Seine Pflicht gegenüber Navarus hält diesen Freiheitsdrang jedoch immer wieder zurück.
Schon als Kind interessiert ihn die Welt außerhalb der höfischen Pflichten mehr als trockene Geschichtsbücher. Damals begegnet er auch Lizzy, die ihn kurzerhand dazu überredet, seine Studien zu verlassen und mit ihr einen Geschichtenerzähler auf dem Markt zu besuchen. Sein Vater ist König Kaleo Arthos.
Als König zeigt Keylam Mitgefühl und Pragmatismus. Seine Freundschaft mit Dantalion und Tyrón zwingt ihn außerdem dazu, vieles infrage zu stellen, was Menschen über Magie, Dämonen und die Vergangenheit zu wissen glauben.
Gut zu wissen: Keylam und Lizzy heiraten im Verlauf der Geschichte. Später bekommen sie einen Sohn namens Kyron.


Lizzy, die Stimme der Vernunft
Volk: Mensch
Herkunftsfamilie: Familie Adibelli aus Solanica
Rolle: spätere Königin von Navarus · Keylams Ehefrau · Nichte der Königin von Solanica
Lizzy ist neugierig, lebhaft und besitzt keine große Scheu davor, ihre Meinung auszusprechen. Wissen und Geschichten faszinieren sie schon seit ihrer Kindheit.
Gleichzeitig besitzt sie eine bemerkenswerte Fähigkeit, hinter Macht, Herkunft oder Vorurteilen zunächst den Menschen – oder das Wesen – selbst zu sehen.
Keylam kennt sie bereits seit seiner Kindheit. Während er als neunjähriger zukünftiger König in der Bibliothek sitzen und Geschichte lernen soll, ist Lizzy diejenige, die ihn lieber mit auf den Markt zu einem Geschichtenerzähler nimmt.
Lizzy ist dabei keineswegs nur „die Frau des Königs“. Sie besitzt einen eigenen Willen, widerspricht Keylam und lässt sich auch von Dämonen, Magiern oder einem riesigen sprechenden Schattenwolf nicht aus der Ruhe bringen. Zudem interessiert sie sich selbst für Magie. Unter anderem lässt sie für Tyrón und Dantalion Kleidung mit eingewobenen Schutzzaubern anfertigen.
Gut zu wissen: Aus der Freundschaft zwischen Lizzy und Keylam wird später eine Ehe. Gemeinsam bekommen sie ihren Sohn Kyron.


Marax, der Schild der Schatten
Volk: Dämon
Rolle: Dantalions Freund und Berater · Verwalter in Erebos
Spezialgebiet: Gedankeneinfluss und Erinnerungskunst
Marax ist Dantalions enger Freund und Berater. Ruhig, besonnen und mit einem scharfen Verstand. Er ist keiner, der einen Konflikt zuerst mit dem Schwert löst.
Seine Stärke liegt darin, Situationen zu beobachten, Zusammenhänge zu erkennen und zu handeln, wenn es wirklich notwendig wird. Seine direkte und manchmal zynische Art verbirgt dabei eine tiefe Loyalität gegenüber Dantalion und seinem Volk.
Besonders außergewöhnlich ist seine Magie. Marax beherrscht die Kunst, Gedanken und Erinnerungen zu beeinflussen, und weiß zugleich, wie gefährlich eine solche Macht sein kann. Gerade deshalb geht er verantwortungsvoll mit seinen Fähigkeiten um.
Während Dantalion auf dem Großkontinent unterwegs ist, übernimmt Marax außerdem Verantwortung in Erebos und sorgt dafür, dass die Angelegenheiten des Dämonenvolkes weitergeführt werden.
Gut zu wissen: Marax glaubt nicht an Helden – aber an Verantwortung. Und wenn er etwas zu sagen hat, sollte man ihm besser zuhören.


Johnson Velvet, der Schatten des Herrschers
Volk: Mensch
Rolle: Berater König Keylams · Kriegsveteran · erfahrener Kämpfer
Johnson Velvet ist ein erfahrener Kriegsveteran und treuer Berater des Königshauses von Navarus. Bereits Keylams Vater stand er zur Seite und auch dem jungen König dient er mit unerschütterlicher Loyalität.
Er ist ernst, direkt und pflichtbewusst, spricht selten mehr als nötig und lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Als erfahrener Kämpfer übernimmt er zudem die Ausbildung junger Rekruten, darunter auch Tyrón.
Hinter seiner Strenge verbirgt sich ein Mann, der Verantwortung und Beständigkeit höher schätzt als große Worte.
Gut zu wissen: Gerade weil Johnson nur schwer zu überraschen ist, sind die seltenen Momente, in denen ihm doch einmal die Fassung entgleitet, umso unterhaltsamer.
